Lokomotivfabrik

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Die Schweizerische Lokomotiv- und Maschinenfabrik (SLM) war ein schweizerisches Unternehmen der Schwerindustrie mit Sitz in Winterthur. Nach Auslagerung der Lokomotiventechnik (2000) wurde das Unternehmen in Winpro umfirmiert und 2005 von Stadler Rail übernommen. Das Unternehmen wurde 1871 in Winterthur von Charles Brown gegründet. Erste Geschäftserfolge stellten sich mit Zahnradlokomotiven, bald auch mit Strassenbahnen ein. Um 1890 war SLM der grösste schweizerische Lokomotivhersteller. Mit verschiedenen Herstellern, wie Brown, Boveri & Cie., der Maschinenfabrik Oerlikon und der Société Anonyme des Ateliers de Sécheron entstand eine Zusammenarbeit für den Bau der bereits früh in der Schweiz verbreiteten Elektrolokomotiven, wobei SLM die Fahrwerke und Aufbauten lieferte. In der Schweiz machte sie sich durch die Mitfabrikation erfolgreicher SBB-Lokomotiven wie Ae 3/6 I, Ae 4/7, Re 4/4 I, Ae 4/4, Ae 6/6, Re 4/4 II, BLS Re 4/4, Re 6/6, Re 450, Re 460 und Re 465 einen Namen. Dank der letztgenannten Baukonstruktion gewann sie auch Ausschreibungen aus Norwegen, Finnland und Hongkong. Neben dem Lokomotivbau gab es auch Abteilungen für Motoren, Ackerschlepper und Pumpen. Nach der Fusion mit Sulzer 1961 wurde dieser Bereich der Produktion jedoch eingestellt. Die erste Lokomotive, die das Werk der Schweizerischen Lokomotiv- und Maschinenfabrik verliess, war die 1873 gebaute Nr. 7 der Vitznau-Rigi-Bahn. Eine Eigenart der Nr. 7 war der stehend eingebaute Kessel. Dies, damit die Heizrohre auch bei Schräglage vollständig von Wasser umgeben waren, um das Risiko einer Kesselexplosion zu minimieren. Die Nr. 7 wurde 1937 ausrangiert. Sie ist heute im Verkehrshaus der Schweiz in Luzern ausgestellt und wird gelegentlich an Jubiläen wieder in Verkehr gesetzt. Zur Bildquelle, Autor: Roland zh

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